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Überblick
Hilfeindikationen:
- Aggressivität
- Hyperaktivität
- Impulsivität
- Dissozialität
- Schulaversion
- Delinquenz
- Deprivation
- Zwangsstörungen
- chronisch-psychische Erkrankungen
bei bis zu 6 Kindern im Alter bis 16 Jahre.
Grundlagen:
Grundlage unserer Lösungsansätze sind die Wahrnehmung des Kindes mit allen Stärken und Schwächen als etwas Positives und Einmaliges und die Akzeptanz von Störungen als Lösungsversuche bei ungünstigen persönlichen oder sozialen Entwicklungsbedingungen. Wir versuchen, Vertrauen durch Konsequenz und verläßliche Zugewandtheit zu erreichen und uns dem Kind innerhalb seiner eigenen Subjektivität und daraus erwachsenden Bedürftigkeit zu nähern.
Ziele und Aufgaben:
- Sicherung einer entwicklungsstandgerechten Erziehung und Förderung in stationärer, teilstationärer und ambulanter Form. (Klientenzentrierung)
- Entwicklung intelektueller und körperlicher Fähigkeiten
- Erarbeitung eines realistischen ICH-Bewußtseins und Selbstbildes
- Erarbeitung von sozialen Kompetenzen zur Rückführung in die Herkunftsfamilie
- Fortsetzung der Betreuung (§35a KJHG) mit verringertem therapeutischen Aufwand in einer Kleingruppe
- Überleitung in andere Formen stationärer Erziehung in der Einrichtung
Methoden:
- Intensive Betreuung von Kind, Eltern und anderer Bezugspersonen (Lebensweltorientierung)
- Heilpädagogische Übungsbehandlung auf der Grundlage eines individuellen Erziehungs- und Förderplanes, der über die Festlegungen im Hilfeplan weit hinausgeht und besonders die individuelle psychische und soziale Konstitution des Kindes berücksichtigt.
- Verhaltenstherapeutische Elemente im Gruppenalltag (Verstärkerprogramme, Entspannungstechniken)
- Schulbegleitung in adäquater Intensität
- Nutzung des Übergreifenden sozialen Dienstes
[nach oben]
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